Methodischer Rahmen

Enunova ist kein geschlossenes Modell und keine Weltanschauung. Es ist ein prozessualer Rahmen zur Untersuchung der Beziehung zwischen Mensch und Künstlicher Intelligenz. Der Ansatz ist explorativ, nicht normativ. Stabilität entsteht hier nicht durch Gewissheit, sondern durch Korrekturfähigkeit.

Strukturprinzipien

Hypothese statt Behauptung

Annahmen werden formuliert, ohne sie zu verabsolutieren. Offenheit ist kein Mangel, sondern Ausgangspunkt.

Dialogische Überprüfung

Erkenntnis entsteht im Austausch – zwischen Perspektiven, Disziplinen und Erfahrungen.

Revision statt Verteidigung

Positionen bleiben korrigierbar. Vorläufigkeit ist Strukturprinzip, nicht Schwäche.

Tragfähigkeit über Zeit

Stabilität entsteht nicht durch Tempo, sondern durch Bewährung im Verlauf.

Wir untersuchen nicht, was KI ist, sondern unter welchen Bedingungen ihr Einsatz verantwortbar bleibt. Der Fokus liegt nicht auf technischer Machbarkeit, sondern auf struktureller Tragfähigkeit über Zeit.

Verantwortung vor Autonomie.
Rahmen vor Eskalation.
Kohärenz vor Geschwindigkeit.